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Atemschutznotfalltraining 2014
Feuerwehrangehörige begeben sich meistens in Gefahr egal ob es Brennt, ob wir zu einem Verkehrsunfall fahren oder einfach nur einen Baum von der Straße räumen. Unfallverhütung wird bei uns sehr groß geschrieben, aber am 17.11.2014 ging es nicht wie üblich um Gefahren an der Einsaztstelle, sondern wie müssen wir vorgehen wenn ein Feuerwehrangehöriger oder gar wir selbst in Not geraten in einem Atemschutzeinsatz.

Aber was ist ein Unfall im Atemschutzeinsatz, ein Atemschutznotfall?
„Ein Atemschutznotfall ist ein Ereignis im Atemschutzeinsatz, welches die Tätigkeit des eingesetzten Atemschutztrupps teilweise oder ganz einschränkt, eine Gefahr für Leib und Leben darstellt oder zu einem Atemschutzunfall führen kann […]“
(Quelle: http://www.atemschutzlexikon.de/lexikon/a/atemschutznotfall/)

An diesem Abend wurden uns Tragetechniken gezeigt wie wir den Verunfallten aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich retten können. Aber nicht immer ist eine Rettung so einfach, dass man den Kameraden einfach so heraus tragen kann, manchmal muss auch der Lungenautomat oder die Mitteldruckleitung getauscht werden. In diesem Fall kann man zwischen Drei Phasen entscheiden:
Die erste Phase wird Grüne Phase genannt und beinhaltet den Tausch des Lungenautomaten, die zweite Phase, auch Gelbe Phase, ist der Tausch der Mitteldruckleitung und im äußersten Notfall wenn keine der anderen Phasen Möglich ist wird die Maske des verunfallten ausgezogen und dieser bekommt eine Rettungshaube übergezogen. Diese Phase bezeichnet man als Rote Phase.

Aber zum Glück muss nicht immer ein Rettungstrupp kommen um den Atemschutztrupp aus gefährlichen Situationen zu helfen. Es kann passieren, dass sich der Trupp in Seilen verfängt. Wir wurden darauf vorbereitet in so einer Situation entsprechend zu reagieren, mit und ohne Messer. Nach dem Dienst können wir nun bestärkt die Aufgabe des Sicherungstrupps wahrnehmen, aber immer in der Hoffnung, dass wir das gelernte nicht anwenden müssen.

Text: M.Stolle

 

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